Human Postpounder

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Phillip - Human PostpounderUm den Pferden ueber den Winter eine schoene Residence bieten zu koennen, war es die Aufgabe fuer meinen Bruder und mich, dass Areal einzuzaeunen. Da mein Bruder und ich Erfahrungen im einzaeunen von Koppeln aus Deutschland von dem Milchviehbetrieb meinen Grossvaters hatten, war klar das diese Aufgabe an uns uebertragen werden wuerde. Gerade deswegen waren wir relative gelassen was die anstehende Arbeit anging. Als wir jedoch an der ,,Koppel’’ ankamen wurde uns schnell klar wieviel arbeit dies sein wuerde. Die kleine Koppel entpupte sich al seine Miniatur Berglandschaft und stellte uns vor einen Haufen neuer Herausforderungen, da wir gewohnt waren Zaeune auf relative ebenen Teran hochzuziehen. Vom freischlagen alter Zaunabschnitte mit der Machete bis zum ,,Human Postpounder’’ war an Arbeit alles dabei. Steiniger/ sandiger Boden und steile Haenge machten es zu einer wahren Herausforderung die Pfaehle in den Boden zu schlagen. Regen und Schnee machten die Arbeit an den Haengen umso unbequemer. Mein Bruder und ich kamen an einigen Tagen an unsere Grenzen und beschlossen fuer den Tag schluss zu Machen, da nach einer Weile die Erschoepfung so gross war, das sich kleine Fehler einschlichen, welche im Ernstfall zu schwereren Verletzungen fuehren koennten. Ab einem gewissen Punkt muss man sich eingestehen, das ein Sicheres Arbeiten nicht mehr moeglich ist ,,Man sollte aufhoeren solange man auf der Siegerstrasse ist’’.  Ab einem gewissen Punkt konnten wir jedoch ein Licht am Ende des elend langen Tunnels erkennen und neue Motivation schoepfen um auch die letzten Pfaehle in den Boden zu rammen und Rollen von Stacheldraht aufzubrauchen. Aus Stunden von Arbeit wurden Tage und schliesslich zwei Wochen bis wir mit der Arbeit fertig waren. Die Arbeit hatte jedoch auch ihre guten Seiten. Jeden Abend wurden wir mit einem artemberaubenden Sonnenuntergang belohnt. Ich werde es wohl nirgends in Deutschland wieder so schwer haben etwas einzuzaeunen. Und das wichtigste, ich hatte eine unglaubliche Zeit mit meinem Bruder, die mit kleinen Erfolgserlebnissen, kleineren Raufereien durch Erschoepfung und einer menge Blauen Flecken und kleineren Verletzungen die fast jedemal zu extremen Lachanfaellen fuehrten (Ps. Ich werde niewieder einen Postpounder kuessen). Als schliesslich die Pferde auf die Koppel gelassen wurden, zeigte sich mir wofuer wir letztendlich die ganze arbeit hinter uns gebracht hatten. Zu sehen wie wohl sich die Pferde auf der Koppel und kleinen Berglandschaft fuellten war ein unbeschreibliches Gefuehl von Erfolg.

Phillip, Germany