English page: First Nations Heritage

First Nations

- Das Erbe der indigenen Völker

Seit Jahrtausenden haben die South Chilcotin Mountains eine entscheidende Rolle in den reichen Traditionen und Lebensgrundlagen der First Nations gespielt. Die Bergkette der South Chilcotin Mountains fällt in das Gebiet folgender drei Nationen: St'at'imc, Tsilhqo'tin und Secwepemc. Jedes dieser drei First Nations Gebiete hat seine eigenen Traditionen und Kulturen, welche spezifisch für das Umfeld, indem sie wohnen, sind. Die indigenen Völker sind bekannt als Nomadenvölker mit einem „Jäger und Sammler“ Lebensstil. Sie leben im Einklang mit der Wildnis und Natur durch alle vier Jahreszeiten.

Ein reiches Erbe

Die tiefe Verbundenheit zum Land wurde von den First Nations der South Chilcotin Mountains über unzählige Generationen weitergegeben. Die Ureinwohner dieses Gebietes lebten ihr Leben auf nomadische Weise - die Spuren der Tierwelt, sowie die sich verändernde Schneegrenze im Laufe der Jahreszeiten waren ihre Wegweiser. Die hießigen Pfade erlaubten es den indigenen Völker, sowohl zu Pferd als auch zu Fuß zu den Saisonjagd, sowie diversen Erntegebieten von wild wachsenden, essbaren Pflanzen, zu reisen. Das Hochland, die sogenannte Cardtable- und Eldorado Bergwelt waren die Toplagen für die Ernte wilder Kartoffeln. Sie ernteten auch andere Knollen und essbare Nahrungsmittel wie zum Beispiel: Balsamwurzeln, wilde Zwiebeln, Löwenzahn, und Feigenkaktus. Entsprechend einheimischer Traditionen, wurden viele von den First Nations geernteten Beeren wie Kinnikinnick (echte Bärentraube), soapberry (kanadische Büffelbeeren), chokecherry (virginische Traubenkirsche) und Saskatoon (erlenblättrige Felsenbirne) auch auf Grund ihrer heilenden Eigenschaften verwendet. Für die St'at'imc Nation war die Lachswanderung den Fraser River hinauf eine erwartete und dauerhafte Nahrungsquelle für den Winter, sowie ein begehrtes Gut für den Handel mit den Nachbarstämmen.

In den historischen Zeiten florierten viele Gemeinden in diesem Gebiet. T'at'lh, das historische Dorf, aus welchem das Wort St'at'imc wahrscheinlich entstand, befand sich am Keatley Creek. Später bildeten sich weitere Gemeinden in der Region, darunter Sat 'in – das heutige Lillooet, Xwisten an der Mündung des Bridge River Tales, sowie Tsal'alh und Sk'amqain rund um das Gebiet Seton Lake. Pfade in diesem Gebiet ermöglichten es den verschiedenen Siedlungen ertragreiche Verbindungen für den Handel, Hochzeiten, und politische Treue, einzugehen. Zu jeder Jahreszeit in unseren Bergen waren die First Nations durch etwas sehr Wunderbares und Spezielles vereint: Ihre Verbindung mit dem Land als Jäger und Sammler im Einklang mit den Zyklen der Natur.

Die Tradition lebt weiter

Noch heute leben die Ureinwohner die Traditionen und Verbindung mit dem Land, den South Chilcotin Mountains. Trotz der vielen Veränderungen und Herausforderungen in den letzten Jahrhunderten haben die First Nations ihre Beziehung mit dem Land fortgeführt. Die St'at'imc nennen sich weiterhin „ucwalmicw“ - die Leute des Landes. Die Ältesten des indigenen Volkes St'at'imc geben ihre Traditionen wie die Jagd, das Angeln, die Ernte wild wachsender Pflanzen, sowie das Sammeln von Heilpflanzen für ihren Eigenbedarf, an die nächste Generation weiter und praktizieren diese im Alltag. Die ursprünglichen Pfade der First Nations sind das heutige, gut erhaltene Wanderwegnetz der gesamten South Chilcotin Mountains. Diese historischen Routen ermöglichen es Menschen aus der ganzen Welt, in die Fußstapfen der First Nations zu treten und die Wildnis und ihr gut erhaltenes Erbe zu entdecken.

Entdecker, Prospektoren, Trapper, Jagdführer und Viehzüchter haben das Wildnisgebiet über die letzten 200 Jahre miteinander geteilt. Unsere Pferderanch „Chilcotin Holidays“ teilt die Wildnis und Natur der South Chilcotin Mountains mit diversen Menschen aus der ganzen Welt, welche von der natürlichen, sowie rauen Wildnis und Natur begeistert sind und ihren Wert zu schätzen wissen.